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Apple Retail Store in München steht angeblich kurz vor der Eröffnung
Nach knapp zwei Jahren Bauzeit steht der erste Apple Retail Store in München kurz vor der Eröffnung. Laut einem Bericht unserer Kollegen von Sevenmac soll der Innenausbau bis spätestens Mitte Dezember abgeschlossen sein. Noch konkreter will es Mac Essentials wissen, die auf der Homepage des Popmusikers Laith Al-Deen einen Hinweis auf einen Live-Auftritt im Münchener Apple-Store für den 10.12.2008 gefunden haben wollen. Mittlerweile wurde der entsprechende Hinweis wieder von der Webseite entfernt.




MSI zieht nach: All-in-One PC 'Neton'
Nach dem MSI Wind bringt der taiwanesische Hersteller nun - genau wie die Konkurrenz von Asus und Dell, einen Mini-PC heraus. Dieser setzt ebenso wie die Netbooks auf Atom-Hardware und ist dementsprechend günstig zu bekommen. Anders als bei Dell wird hier jedoch ein All-in-One-Gerät angepriesen, welches in mehreren Modellen und Preisklassen erscheinen soll. Angefangen bei 399 US-Dollar gehen die Preise hoch bis zu 799 US-Dollar. Die Ausstattung ist keine Überraschung: Ein Intel-Atom-270-Prozessor, unterstützt von 1 GB an Arbeitsspeicher, einer 160-Gigabyte-Festplatte, einem optischen Laufwerk und Windows XP oder Linux werden geboten. Während die ersten beiden Modelle auf die Namen "Wind Neton M16" und "Wind Neton M19" hören, wird das teuerste Modell unter dem Namen "Wind Neton M22" laufen. Die ersten beiden verfügen über ein 15,6-Zoll-Display mit 1366 x 768 Pixeln Auflösung bzw. ein 18,5-Zoll-Display mit identischer Auflösung.

Samsung: 256 GB fassende MLC-SSD mit Schreib- und Leseraten von 200/220 MB/s
Der südkoreanische Konzern Samsung SSD hat die Produktion eines neuen SSD-Speichers mit einer Kapazität von 256 GB angekündigt. Im Vergleich zu seinen MLC-SSDs mit 64 und 128 GB soll außerdem die Leistung mit (sequentiellen) Schreib- und Leseraten von 220 beziehungsweise 200 MB/s mehr als verdoppelt worden sein. Damit stößt die MLC-SSD in Regionen vor, die bisher Festplatten mit SLC-Zellen vorbehalten war. Einziger Konkurrent könnte Intels X25-M sein, die allerdings beim sequentiellen Schreiben nur auf 75 MB/s kommt (Lesen: 250 MB/s) und erst im ersten Quartal 2009 mit 160-GB-Kapazität erscheinen soll. Der Verbrauch von Samsungs 9,5 mm dicken und 81 Gramm leichten Festplatte soll bei 1,1 Watt liegen. Optional soll die SSD auch mit Verschlüsselung angeboten werden. Bisher wurde die 256 GB große SSD nur angekündigt, ob der Controller wirklich das hält was er verspricht werden Tests zeigen müssen. Bis dahin wird weiterhin Intels SSD für Aufsehen sorgen.

Microsoft: XBOX 360 Update größtenteils erfolgreich
Für den 19. November war das Herbst-Dashboard-Update für die XBOX 360 seitens Microsoft geplant. Dieses wurde laut Berichten aus der Fangemeinde zu großen Teilen zufriedenstellend durchgeführt. So kommt vor allem die neue Oberfläche und die Möglichkeit, Avatare zu erstellen, bei den meisten Leuten sehr gut an. Ab jetzt lassen sich Spiele auch auf die Festplatte kopieren. Dies ist äußerst beliebt, da sich dadurch nicht nur die Lautstärke sondern auch die Ladezeiten der Konsole verringern lassen. Ebenso akzeptiert wurde die Einbindung von Netflix, einem Videodienst in den USA. Doch gibt es nicht nur Positives zu berichten: So ist das XBOX-LIVE-Netzwerk derzeit überlastet, was sich aber in wenigen Tagen wieder relativieren sollte. Schlimmer sind da die Probleme, dass einige Konsolenbesitzer nach dem Update den berüchtigten "Ring of Death" bekommen und die Konsole nicht mehr starten können. Eine Lösung gibt es zu dem Problem bislang nicht, der Hersteller gab bislang ebenfalls kein Statement ab. Zwar sollen laut "Major Nelson" die Probleme, die bekannt seien, gelöst werden. Da er die RRoD-Problematik nicht explizit erwähnt hat, ist unklar, ob auch dieses Problem bekannt ist und gelöst wird.

HP bringt nach Multitouch-Desktops nun Notebooks
Bislang waren es nur Gerüchte, doch nun hat Hewlett-Packard das neue TouchSmart tx2 vorgestellt. Hinter diesem Namen verbirgt sich ein 12,1-Zoll-Convertible-Notebook mit den gleichen Multitouch-Fähigkeiten, wie die mit dem "Best of Innovations CES 2009"-Award gekürten Desktop-PCs. Mit einem LED-Display, einem Turion X2 von AMD und einer integrierten Grafiklösung spricht man nicht gerade den Spieler an, sondern eher Office- und Multimedia-Kunden. Letztere sollen vor allem durch die "MediaSmart" getaufte Software gelockt werden. Mit diesem Programm lassen sich sowohl Online-Musik und Fernsehangebote nutzen, als auch die eigenen Bilder betrachten und verwalten. Doch wer nicht das ganze Notebook per Touchscreen steuern möchte, bekommt ebenfalls eine normale Tastatur und Maus im Notebook- sowie einen Stift im Convertible-Modus mitgeliefert. Der Stift ist laut Hersteller sogar druckempfindlich und daher für Zeichenprogramme geeignet. Mit einem Preis von 1299 Euro startet das Notebook im Januar nächsten Jahres bei uns.

Mit Adobe Configurator zum Profi-Bildbearbeiter
Nachdem Adobe die neue Creative Suite in der Version 4 gelauncht hat, gibt es nun auch den "Configurator" in der finalen Version. Dieser ermöglicht es sowohl eigene Panels zu erstellen und diese entsprechend anzupassen, als auch eben diese zu Exportieren und einem unwissenderen User bereitzustellen, sodass auch dieser keinerlei Schwierigkeiten mit komplexeren Arbeitsabläufen haben sollte. Dies wurde von John Nack, dem Senior Product Manager für Adobes Bildbearbeitung Photoshop, in seinem Blog bestätigt. Bald muss den Nutzern nicht mehr Schritt für Schritt erklärt werden, wie sie zum Ziel kommen. Einfach das Konfigurationsfile installieren, Photoshop neustarten und mit wenigen Mausklicks ist alles erledigt. Nachteilig könnte sich dies jedoch auf Anfänger auswirken, die sich dadurch nicht mehr intensiv mit dem Programm beschäftigen. Zur Installation wird die neue Version CS4 vorausgesetzt, herunterladen kann man es bei Adobe Labs.

Forumdeluxx: Dell XPS 700 Gehäuse von BTX zu ATX
Die XPS-Rechner des amerikanischen Computer-Herstellers Dell sind insbesondere durch das hochwertige Gehäuse aus Aluminium beliebt bei vielen High-End-Enthusiasten. Offiziell sind die Gehäuse nur in Verbindung mit einem Komplettsystem erhältlich, bei dem Dell unter anderem auf das BTX-Format setzt. Unser Forummember "[Chewbacca]" hat sich nun die Aufgabe gestellt, ein Dell-XPS-700-Gehäuse vom BTX ins ATX-Format zu modifizieren, um seine vorhandenen ATX-Komponenten ins Dell-Chassis zu verfrachten. Welche Hindernisse "[Chewbacca]" bei dem Umbau überwinden muss, zeigt der Schreiner eindrucksvoll in seinem Modding-Tagebuch. Neben zahlreichen Bildern bietet "[Chewbacca]" außerdem zahlreiche Tipps zum nachmachen. Das Moddingprojekt findet man unter diesem Link. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

GELID Solutions nun mit blauen Rotorblättern
Bereits im August 2008 stellte das chinesische Unternehmen GELID-Solutions die umstrittene "Wing"-Lüfterserie vor. Zwar waren die technischen Daten damals sehr überzeugend, dennoch war die Ähnlichkeit zur Marke Nanoxia nicht zu verleugnen. Während der diesjährigen Games Convention 2008 in Leipzig hat das Landesgericht Leipzig eine einstweilige Verfügung erlassen, wodurch ein weiterer Verkauf dieser Lüfterserie untersagt wurde. Nun hat GELID-Solutions eine überarbeitete Version veröffentlicht, in der das Design der Lüfter angepasst wurde. Die "WING-UV-Blue"-Lüfter verfügen über die gleichen technischen Eigenschaften wie der Vorgänger, kommen jedoch mit blauen Rotorblättern, welche auf UV reagieren, daher. Die Lüfter sind wieder mit unterschiedlichen Abmaßen (80 mm, 92 mm, 120mm) erhältlich. Neben dem eigentlichen Lüfter beinhaltet der Lieferumfang vier Lüfterentkoppler sowie einen Spannungsregulierer. Dieser soll erlauben, die Lüftergeschwindigkeit zwischen 5 Volt und 12 Volt anzupassen und somit die Geräuschentwicklung zu verringern. Der Preis beträgt je nach Modell zwischen 8,35 Euro und 12,50 Euro. Nähere Informationen rund um die einzelnen Modelle sind hier zu finden.

Neues Topmodell der Core-i7-Prozessoren für das 2. Quartal geplant
Noch nicht einmal eine Woche verfügbar, soll das aktuelle Flaggschiff der Intel-Core-i7-Prozessoren bald abgelöst werden. Wie die Kollegen von XBitslabs.com berichteten, soll der Chipriese bereits im zweiten Quartal 2009 leistungsstärkere Modelle bringen. Doch nicht nur der Intel Core i7 965 Extreme Edition soll zwischen April und Juni 2009 beerbt werden. Auch vor dem Core i7 940, welcher mit 2,93 GHz arbeitet, soll ein stärkeres Modell positioniert werden. Damit versucht Intel seine Position zu behaupten, schließlich bring Hauptkonkurrent AMD im nächsten Jahr seine AMD-Phenom-II-X4-Prozessoren, welche mit Taktraten von bis zu 3,0 GHz erwartet werden. An den übrigen Leistungsdaten, wie den 1024-KB-L2-Cache, 8-MB-L3-Cache oder dem Triple-Channel-DDR3-Speicherinterface soll hingegen nichts geändert werden. Auch sollen die kommenden CPUs wieder im aktuellen Sockel-LGA1366 Platz nehmen und mit einer TDP von maximal 130 Watt daherkommen.

Intel Core i7 auf 5,73 GHz übertaktet
Seit Montag ist der Intel-Core-i7-Prozessor offiziell im Handel erhältlich. Es hat also nicht wirklich lange gedauert, bis die ersten Extreme-Overclocker mehr aus der neuesten Prozessoren-Generation herausholen konnten. Auf der japanischen Webseite ASCII.jp erreichte man satte 5,73 GHz - zumindest für einen POST-Screen. Als Testsystem stand dem Overclocking-Team aus Japan, neben dem Intel Core i7 965 Extreme Edition, ein ASUS-Rampage-II-Extreme-Mainboard mit X58-Chipsatz zur Verfügung. Zudem testete man mit 2-GB-DDR3-1600-Arbeitsspeicher aus dem Hause A-Data. So wurde das aktuelle Topmodell von 3,2 GHz um satte 2,53 GHz auf insgesamt 5,73 GHz übertaktet. Auch wenn die Zusammensetzung des QPI-Taktes und der einzelnen Multiplikatoren bei der Extreme Edition kaum von Bedeutung sind, fehlen leider weitere wichtige Details. So ist derzeit leider unklar, mit welcher Taktfrequenz der verwendete Prozessor tatsächlich auch stabil lief. Ebenso machte man keine weiteren Angaben zum Kühlsystem.